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Fooderella makes...

Ingwerbräu

Claudia Keller

Wenn ich Ideen für neue Blogposts suche, dann lande ich meist bei Süssgebäck. Kann ich gut, mag ich und gibt meist instagram-fähige hübsche Bilder. Umso dankbarer bin ich für Themenvorschläge meiner Blogleser und -leserinnen. Schon der Vorschlag für die Mutter aller Tomatensaucen kam von meinem Anwaltskollegen X. (auf Datenschutzrecht spezialisiert, ich hüte mich daher vor namentlicher Nennung). Seinen neuesten Vorschlag habe ich ebenfalls mit Begeisterung umgesetzt: Ginger Beer selber machen.

In der Vergangenheit habe ich schon erfolgreich Wodka mit Flieder und Rhabarber versetzt. "Gebraut" habe ich aber noch nichts. Vor allem deshalb nicht, weil ich dachte, das bedinge die Anschaffung diverser Gerätschaften und den Einsatz apothekischer Pülverchen.

Nichts dergleichen! Wie meine Recherchen gezeigt haben, sind sich die Rezeptschreiber weitgehend einig. Ich habe mich am Ende an Delicious orientiert und 2 EL geriebenen Ingwer (ich habe die doppelte Menge verwendet, da ich den Ingwergeschmack liebe und empfehle unbedingt Bio-Ingwer) sowie 1 in Stücke geschnittene Zitrone mit 125 g Zucker, 1 TL Zitronensäure (statt des im Rezept empfohlenen, aber an meinem Ferienort nicht erhältlich zu machenden Weinsteins) und 3.5 dl Wasser aufkochen und 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen und 7.5 dl kaltes Wasser hinzugeben. Etwas abkühlen lassen, bevor 1/2 TL Trockenhefe (andere Rezepte empfehlen spezifische Bierhefe) darüber gestreut wird. Abdecken (ich habe Geschirrtuch verwendet) und 24h an einen dunklen kühlen Ort stellen. Nach den 24h durch ein Mulltuch in eine 2 L PET-Flasche abfüllen (es muss noch genügend Leerraum in der Flasche sein, sonst gibt es einen Knall und eine Sauerei) und im Kühlschrank nachgären lassen. Durchs Band empfehlen alle Quellen, PET- und nicht Glasflaschen zu verwenden, da sich in der Flasche durch die Gärung Druck aufbaut (eben, Knall und Sauerei). Bei der PET-Flasche kann man immer mal wieder drücken und bei Bedarf Druck ablassen. Je länger die Flasche im Kühlschrank lagert, desto alkoholhaltiger wird das Ingwerbier. Mir hat es in jedem Stadium sehr gut geschmeckt. Es eignet sich auch hervorragend für einen GinGinger (sprich Gin & Ingwerbier; beanspruche hiermit die Namensrechte!). Nach 4 Tagen (gerechnet ab Abfülldatum) war die Flasche leer und ich werde wohl regelmässig Nachschub brauen.