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Sous-vide Garer

Claudia Keller

Ein Leser hat bemerkt, dass er als Mann natürlich gerne die Gadget-Seite besuche. Das hat mich dazu bewogen, hier eine neue Anschaffung meines faktischen Ehemannes (seine Wortkreation) aufzuführen. Vorweg: wenn ich einen Keksausstecher anschaffe, der ca. 2 Quadratcentimeter Schubladenraum beansprucht, dann tu ich dies heimlich, weil sonst besagter FE mit Augenrollen und Hachhach-Lauten signalisiert, dass ich die Küche mit unnötigem Krimskrams vollstopfe. Ungeachtet unserer bescheidenen Platzverhältnisse in der Küche sind wir nun aber Besitzer eines mobilen Sous-vide Garers. Die Produktedetails findet ihr auf der Website des Herstellers Steba. Ein solcher Sous-vide Gareinsatz kommt mit eigener Entourage: einem übergrossen Kochtopf (mind. 20cm hoch) und einem Vakumiergerät (cuisine sous-vide = Vakuum-Garen). Insgesamt beansprucht das Teil mindestens so viel Platz wie eine KitchenAid, deren Anschaffung mir schon seit Jahren aus Platzgründen verweigert wird. 

Nun, ich bin selber schuld, denn die Faszination für das Sous-vide Kochen ist wohl aufgrund meines Überkonsums an Kochsendungen wie The Great British Menu erst entstanden. Hat sich der Kauf* gelohnt? Wir werden sehen. Das Sous-vide Kochen beansprucht etwas Übung. Fleisch schaffen wir schon ordentlich. Der Vorteil des Sous-vide Garens liegt klar darin, dass Fleisch sehr zart wird und ganz einfach auf den Punkt gekocht werden kann. Nachteil: es wird gleichmässig gegart und sieht daher aus wie eine halbverweste Leiche aus Navy CIS. Mit einem weiteren Gadget, dem Kleinbunsenbrenner, kann aber eine Kruste hergezaubert werden. Dann sieht das Fleisch wenigstens aus wie eine halbverkohlte Leiche aus Navy CIS.

Auch Fisch, Gemüse und Eier lassen sich damit zubereiten. Fazit: wir sind das Gerät am entdecken und in der Rubrik Küchenschlacht, wird es sicher dann und wann seinen Einsatz finden. Ausserdem steht jetzt schon fest, dass bald ein weiteres maskulines Gadget, welches den Sous-vide Garer exzellent komplementieren soll, den Weg in unserer Küche finden wird. So, watch this space...

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* zum Kauf eine Notiz am Rande: Das Gerät wird vom gleichen Händler in der Schweiz zu einem Preis von CHF 519.95 und in Deutschland zu EUR 299.95 angeboten. Da drängte sich ein privater Parallelimport auf.