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Claudia

           

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Fooderella goes...

Restaurant Limmathof

Claudia Keller

Die Gelegenheiten, abends zu Zweit auswärts essen zu gehen sind diese Tage rar. Als ich angefragt wurde, gegen Spesenvergütung die local.ch-Plattform und ein damit verbundenes Restaurant meiner Wahl auszuprobieren, zögerte ich daher nicht lange. Local.ch hatte ich bislang nur für Adresssuchen verwendet. Dass die Plattform auch eine Restaurantsuche mit direkter Buchungsfunktion beinhaltet, wusste ich nicht. Da bin ich wohl nicht die Einzige, denn die Idee hinter der Anfrage war, die Restaurantsuchfunktion und direkte Buchungsmöglichkeit bekannter zu machen. Das Buchen über local.ch lief auf alle Fälle reibungslos und darauf werde ich wieder zurück greifen.

Meine Wahl fiel schlussendlich auf das Restaurant Limmathof. Ehrlich gesagt war das Restaurant "nur" zweite Wahl, weil ein anderes ausgebucht war. Im Restaurant Limmathof war ich noch nie, bin aber auf meinen Viadukt Besuchen und Ausflügen zur Josefswiese schon ein paar Mal daran vorbei spaziert. Ausschlaggebend für meinen Entscheid war der (online) Blick in die Menukarte. Die erschien mir mit Milken bei den Vorspeisen sowie Lamm und Ente bei den Hauptgängen als eher gewagt. Kein Rind, Schwein oder Poulet als Hauptgang in Sicht.

Mein Fazit des Abends: ich kann das Restaurant Limmathof sehr empfehlen! Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich hervorragend. Die Begrüssung war herzlich, die Bedienung aufmerksam und hilfsbereit. Die Beratung bezüglich Weinauswahl durch den Chef de Service hat uns ebenfalls voll überzeugt. Ich wollte ja als "Restaurant-Testerin" ein möglichst kritisches Auge üben, aber Kritikpunkte gibt es wirklich nur wenige. Eigentlich nur deren zwei. Die kommen dann zum Schluss. Das Restaurant wurde - soviel ich weiss - übrigens vorab nicht über die Blogaktion informiert. 

Einen fetten Stein in meinem Brett haben Kellner und Küche bereits beim Aperitif versenkt. Ich trinke gerne einen Kir (Weisswein und Cassis-Likör) als Aperitif. Das scheint eher ein Alt-Damen Getränk zu sein, denn relativ häufig kennt das Personal das Getränk nicht oder es ist nur als Kir Royal mit Schaumwein zu haben. Wenn er auf der Karte ist, wird er für meinen Geschmack häufig viel zu süss serviert. Als ich dann mein Glas Kir mit blass-rosanem Inhalt vorgesetzt bekam, hatte ich die Befürchtung, dass hier am Cassis-Likör ein wenig arg gespart wurde. Fehlanzeige. Das war ein - wiederum für meinen Geschmack - perfekter Kir. Weisswein mit Cassis-Likör Note, ohne dass einem gleich die Zunge am Gaumen kleben blieb. Ich habe fast den Verdacht, ich habe bisher in Zürich einfach immer Weisswein mit Cassis-Sirup als Kir serviert bekommen. Beim Essen entschieden wir uns für das 4-Gang Menu für CHF 68.- (Karnivorenvariante). Nach einem kleinen und feinen Gruss aus der Küche (Kartoffelsuppe mit Majoran) ging es für mich los mit einem Schwarzwurzelsalat mit Zimt-Brioche. Ich fand die Kombination mit dem Zimt (ich meine auch in der Salatsauce) genial. Es war gerade genug Zimt drin, um ihn herausschmecken zu können und nicht zu viel, ansonsten er das Gericht wohl "totgehauen" hätte. Als 2. Gang hatte ich die Milken ausgewählt, die mir ja schon bei der Vorsondierung ins Auge stachen. Milken muss man mögen, denn die Textur (leicht schwammig) ist nicht jedermanns Sache. Zusammen mit den kross gebratenen Chorizostücken fand ich sie ein Gedicht. Die Quiche, die ich als 3. Gang gewählt hatte, war ebenfalls wunderbar knusprig und die Füllung hervorragend. Meine Begleitung hatte als ersten Gang einen Blattsalat und als 2. Gang den warmen Ziegenkäse. Beides wurde für sehr gut befunden. Für den Fang des Tages, welchen er als 3. Gang hatte,  war er voll des Lobes. Ich musste immer wieder mal etwas von dem wundervollen Apfel-Zitronengras Kompott stibitzen, das zum Fisch gereicht wurde. Davon hätte ich zum Dessert auch noch gleich eine Schüssel wegputzen können! Und da kommen wir zu den 2 Kritikpunkten. Wir hatten die Dessertvariation ausgewählt und hier hätte ich erwartet, dass der Kellner uns darüber informiert, was wir auf dem Teller haben. Wir haben es natürlich auch so herausgefunden. Es handelte sich um ein Tiramisu, eine gebrannte Crème und ein Schokobrownie. Die Biskuits des Tiramisus (oder doch des Tiramisu?) waren für meinen Geschmack zu sehr mit Kaffee getränkt (hier wäre er, der 2. Kritikpunkt). Ich bevorzuge es, wenn sie nicht gerade im Kaffee schwimmen. Dafür war die gebrannte Crème eine Offenbarung. Ich bestelle eigentlich nie gebrannte Crème, weil sie mir in der Regel viel zu süss und von der Konsistenz her zu Pudding-ähnlich ist. Diese hier war crèmig und fluffig mit feinem Karamellgeschmack aber ohne penetrante Süsse. Mmmmhm! 

Das Essen rundeten wir wiederum mit Cassis ab. Dieses Mal aber von der klarschnapsigen Sorte. Der Spirituosenwagen im Limmathof kann sich nämlich auch sehen lassen.  

Was ich bei der Restaurantauswahl noch nicht wusste; das Restaurant Limmathof ist eines der fünf Restaurants der Stiftung Arbeitskette. Die Stiftung führt eigene Gastronomiebetriebe, in denen Jugendliche und Erwachsene mit einer psychischen Beeinträchtigung die Chance für einen beruflichen (Wieder-)Einstieg erhalten. Eine super Sache.

Ebenfalls eine super Sache fand ich ein Spendenprojekt, welches meine Quartierschule, die Schule Waidhalde, unterstützt. An der Weihnachtsfeier wurde Geld für den Wiederaufbau einer Primarschule in Dhading, Nepal, gesammelt. Die Schule wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die Spesenvergütung  für diesen Blogpost fliesst vollumfänglich an dieses Projekt. Leider gibt es keine Website zum Projekt, wer aber Interesse hat auch zu spenden, darf sich gerne an mich wenden. 

Frohe Festtage!  

Limmathof, Zürich

Limmathof, Zürich

ein nahezu perfekter Kir  

ein nahezu perfekter Kir  

Gruss aus der Küche  

Gruss aus der Küche  

Schwarzwurzelsalat mit Zimt-Brioche

Schwarzwurzelsalat mit Zimt-Brioche

Chèvre chaud

Chèvre chaud

Milken mit Chorizo

Milken mit Chorizo

Quiche

Quiche

Fang des Tages: Dorade  

Fang des Tages: Dorade  

Dessertteller: der Star ist die gebrannte Crème

Dessertteller: der Star ist die gebrannte Crème

Der Absacker-Waggon... 

Der Absacker-Waggon... 

Max Chocolatier

Claudia Keller

Ich, Baslerin, sitze am Zürisee & gebe mich genüsslich Luzerner Schoggi hin. War so nicht geplant, aber ungeplante Freuden sind meist die Schönsten.

Heute war ein büro- & kinderfreier Nachmittag. Ich war beim Frisör & wollte mich danach im Globus auf Gin-Suche begeben. 

Den Bluecoat Gin haben sie nicht im Sortiment, aber der nette Herr meinte: "Gehen Sie doch zu meinem Kollegen Schokolade degustieren". Zum Schokolade degustieren muss man mich nicht 2x auffordern. Beim neu im Globus Bellevue eingemieteten Max Chocolatier konnte ich mich durch diverse Köstlichkeiten knabbern: Von dunkler Schokolade umhüllte Orangenschalen, weisse Schoggi mit Cacao Nibs, Helle Schoggi mit Kürbiskernen und - das non plus ultra - Schoggitäfelchen mit einer Himbeer/Karamelfüllung.  

Die Schoggi hat einen stolzen Preis: Viererlei Täfelchen assortiert (ca. 130g, auf der Verpackung nicht lesbar) CHF 29.90) & 1 Tafel Haselnuss Schoggi (70g) CHF 10.90. Aber kein Rappen war verschwendet, die Schoggi ist hervorragend. Und handgemachte Schoggi aus kleiner Manufaktur mit ausgewählten Zutaten hat halt seinen Preis. 

Ebenfalls ein Genuss, die Verpackung. Wunderschönes Design in schönen Altrosa/Violett-Tönen. Zu schade, um wegzuschmeissen.  

Einziger Kritikpunkt: die Verpackung der Tafelschokolade ist nichts für ungeduldige Geniesser (ähm, das wäre ich). Beim Versuch, den Plastik ohne Schere aufzumachen, habe ich die Schoggitafel fast in Bruchschoggi verwandelt.  

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Gourmesse Zürich

Claudia Keller

In Zürich findet diese Tage zum 20. Mal die Gourmesse statt. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dort und habe die Messe leicht angesäuselt mit vollem Bauch und einer vollen Tasche verlassen. Ein Besuch der Messe lohnt sich auf jeden Fall und an jeder Ecke locken feine, ausgesuchte Speisen und Getränke. An einigen Ständen gibt es auch Gerätschaften. Zum Beispiel kann der Beefer und der Wursthobel dort gekauft werden. 

Ich habe Wurst, Gin, Schoggi, Veneziano und Gewürz gekauft.  

Eine Tasche voller Goodies.

Eine Tasche voller Goodies.

Die Wurst stammt von Familie Dähler und ist aus Kabierfleisch. 2007 habe ich einen CAS-Kurs zu Brand Management besucht & ein Mitstudent hat seine Abschlussarbeit über Kabier geschrieben. Sepp Dähler hat sich der langsamen und nachhaltigen Fleischproduktion verschrieben und der Erfolg gibt ihm offensichtlich recht. Am Stand konnte ich ein Tartar aus Kabierfleisch probieren & es hat vorzüglich geschmeckt. Wer Fleisch bestellen will, braucht Geduld. Die nächste Auslieferung ist erst im Frühling 2015. Tja, gut Ding will Weile haben. In der Zwischenzeit probiere ich die Würste (CHF 6.50 je Paar).

Kabier

Kabier

Beim Stand von Würzmeister habe ich mich mit Glühweingewürz und Süssem Wintergewürz eingedeckt (je CHF 10.-). Sobald die Temperaturen stimmen, mache ich daraus einen weissen Glühwein (mit Rezeptkarte von Würzmeister) & Kürbis Cupcakes oder Macarons. 

Würzmeister

Würzmeister

Am nächsten Stand lachte mich eine Flasche Tschin mit Fricktaler Kirschblüten von Käsers Schloss an. Dem Degustationsglas  konnte ich nicht widerstehen und dem Angebot von Tschin plus Tonic für CHF 50.- dann auch nicht. 

Tschin

Tschin

Eine Flasche Alkohol kommt ja selten alleine.... Es gab sehr viele Stände mit Produkten aus Italien, unter anderem viel Wein. Ich habe auch ein italienisches Produkt gekauft, allerdings am Stand des Aargauer Schnapsspezialisten Humbel. Ein Bio-Orangenbitter hat es mir angetan, der Veneziano. Eine wunderschöne Flasche, aus der ein betörendes Orangenaroma strömte (CHF 22.-).

Veneziano

Veneziano

Den Abschluss machte eine weisse Schokolade mit Holunderblüten. Diese will ich für Hugo Cupcakes verwenden. Das Rezept muss ich aber noch austüfteln. Ich hoffe, die Schoggi erlebt den Tüftelstart. Wenn nicht, gäbe es Nachschub beim Hof Baldenwil

Holunderblütenschoggi vom Hof Baldenwil

Holunderblütenschoggi vom Hof Baldenwil

Die Gourmesse ist noch bis Montag 13.10.14. Ich kann den Besuch nur empfehlen. 

Und wer den exzellenten Spritz mit Veneziano mal kosten will, muss sich halt bei mir auf einen Drink einladen! In diesem Sinne, Prost oder TschinTschin ...

Spritz

Spritz

Salon du Chocolat Zürich

Claudia Keller

Meine heutige Me-Time bestand aus einem Besuch des Salon du Chocolat in Zürich. Beim Eintreten hatte ich eigentlich einen olfaktorischen Schoko-Flash erwartet, ähnlich wie beim Läderach an der Bahnhofstrasse. Dem war nicht so. Dafür kam sogleich eine nette Dame von Favarger auf mich zu mit Schokolade zum degustieren. Kein schlechter Start.

Ich bin dann als Erstes am Stand von Cake Paradise hängen geblieben und habe mich mit diversen (künstlichen) Backzutaten und einer Pie-Form eingedeckt.                          

       

Dann habe ich mich durch das Angebot der diversen Confiserien durchschnabuliert. Am besten gefallen hat mir der Stand von Eric's Confiserie Baumann. Dort gab es süsse Cake Pops (Stk. 3.-) und eine zauberhafte Gianduja Selektion (15.80). Ich habe meinem Sohn einen Cake Pop - Hahn mitgebracht und wir haben ihn ratzfatz verputzt (er Hahnenkamm und -schnabel, ich den Cake Pop). Von der Gianduja Selektion haben wir erst das Chili-Praliné gegessen und dieses war sensationell! Sämig schokoladig mit einem zünftigen Chili-Abgang.

Auch Klassiker wie die Richterich - Mohrenköpfe sind vertreten.

Sehr überrascht war ich vom trendigen Angebot der Confiserie Speck in Zug. Ich kannte bisher nur die Speckli und mit ihren Schokoschuhen, -handtaschen und -lippenstift hatten sie ein sehr modisches Sortiment zu bieten.

Die Fashion Show (jeweils um 17h) habe ich nicht verfolgt, dafür die ausgestellten Kleider bewundert. Unglaublich, dass diese zu einem grossen Teil aus Schokolade bestehen.

  

Am Ende habe ich dann noch die ausgestellten Kunstwerke der Decorissima bewundert. Am besten gefallen hat mir das mit dem 3. Rang prämierte Werk von Melanie Casellini (Confiserie Café Klaus, Bülach).

Alles in allem haben sich die CHF 18.- für den Eintritt durchaus gelohnt und wer für morgen Sonntag noch keine Pläne hat, dem sei ein Besuch empfohlen. Ein kleiner Tipp zum Schluss: beim asiatischen Stand mit Trockenfrüchten wird man gleich überfallen und charmant zu einem Kauf überredet. Das macht nichts, denn die Früchte sind sehr lecker. Ich kann die Äpfel, Pfirsiche und Erdbeeren empfehlen. Aber wer nicht 50kg Früchte heimschleppen will, muss standhaft, hartnäckig und sehr bestimmt auf das Abfüllen von kleinen Mengen bestehen.